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Anna Prohaska

Sopran

Biographie

Anna Prohaska absolvierte ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule »Hanns Eisler« in Berlin bei Norma Sharp, Brenda Mitchell und Wolfram Rieger. Im Alter von 17 Jahren gab sie ihr Debüt an der Komischen Oper und mit 23 bzw. 24 Jahren an der Deutschen Staatsoper und mit den Berliner Philharmonikern. Die Künstlerin wurde unter anderem mit dem ECHO Klassik, dem Daphne-Preis und dem Schneider-Schott-Preis ausgezeichnet und hat derzeit als »Junge Wilde« eine Residenz am Konzerthaus Dortmund inne.

Die Sopranistin ist Ensemblemitglied der Deutschen Staatsoper, wo sie Rollen wie Anne Trulove, Susanna, Sophie, Blonde, Zerlina, Despina, Poppea (Händels Agrippina), Oscar und Frasquita unter Leitung von Dirigenten wie Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle, Philippe Jordan, Ingo Metzmacher und René Jacobs gesungen hat. Wichtige Opernengagements der jüngeren Zeit beinhalten außerdem Zerlina und Despina bei den Salzburger Festspielen, Blonde und Inanna (Babylon) an der Bayerischen Staatsoper, Zerlina an der Mailänder Scala und Marzelline und Anne Trulove am Theater an der Wien. 2013/14 ist sie als Constance (Dialogues des Carmélites) in London und als Blonde in konzertanten Aufführungen (mit CD-Produktion) in Baden-Baden zu erleben.

Anna Prohaska gilt als Spezialistin für zeitgenössische Musik und war zuletzt an den Uraufführungen von Jörg Widmanns Babylon in München und Wolfgang Rihms Mnemosyne mit dem Gewandhausorchester Leipzig beteiligt; als ebenso gefragte Interpretin im Bereich der Alten Musik arbeitet sie regelmäßig mit Nikolaus Harnoncourt, der Academy of Ancient Music und der Akademie für Alte Musik Berlin. Weitere Konzertverpflichtungen führten sie mit den Wiener Philharmonikern (Boulez), dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (Jansons, Harding, Labadie, Gilbert), den Berliner Philharmonikern (Rattle, Abbado), dem Lucerne Festival Orchestra (Abbado), dem Simón Bolívar Symphony Orchestra (Abbado), dem Los Angeles Philharmonic Orchestra (Dudamel) und dem Boston Symphony Orchestra (von Dohnányi) zusammen. Als Liedsängerin hörte man sie unter anderem in Berlin, Wien, Frankfurt, London, Hamburg, Amsterdam, Luzern und Paris, wobei sie mit Pianisten wie Eric Schneider, Maurizio Pollini, András Schiff und Daniel Barenboim arbeitete.

Ihre Diskographie beinhaltet Pergolesis Stabat Mater mit Bernarda Fink auf Harmonia Mundi sowie zwei DVD-Veröffentlichungen auf Accentus Music (Bergs Lulu Suite und Mozarts Requiem). Ihr erstes Soloalbum »Sirène« kam 2011 auf Deutsche Grammophon heraus, gefolgt von der Arien-CD »Enchanted Forest«, mit deren Programm sie unter anderem in London, Wien, Frankfurt, Berlin, Essen und München auftritt. Anlässlich des 100. Jahrestags des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs hat Anna Prohaska unter dem Titel »Behind the Lines« ein Liedprogramm zusammengestellt, das als Koproduktion der Deutschen Grammophon und des Bayerischen Rundfunks aufgenommen wird und in verschiedenen europäischen Städten sowie bei den Festspielen von Edinburgh und Salzburg zu hören ist.

Debüt bei der Schubertiade: 2011

Januar 2014

Vergangene Veranstaltungen

27. Juni 2014   16:00 Uhr   Angelika-Kauffmann-Saal   Liederabend Details

28. August 2011   20:00 Uhr   Angelika-Kauffmann-Saal   Liederabend Details

© Harald Hoffmann
© Harald Hoffmann