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Imogen Cooper

Klavier

Biographie

Weltweit für ihren virtuosen und eindringlichen Vortrag geschätzt, hat sich Imogen Cooper als eine der wichtigsten Interpretinnen des klassischen Klavier-Repertoires etabliert. Geboren in London als Tochter des Musikwissenschaftlers Martin Cooper, absolvierte sie ihre Studien in ihrer Heimatstadt bei Kathleen Long, in Paris bei Jacques Février und Yvonne Lefébure sowie in Wien bei Alfred Brendel, Jörg Demus und Paul Badura-Skoda.

In der Saison 2011/12 ist sie als Solistin unter anderem mit dem Hallé Orchestra unter Mark Elder, der Northern Sinfonia unter Thierry Fischer sowie Music of the Baroque unter Jane Glover zu erleben; Solorecitals führen sie nach Deutschland, Österreich und zum Gilmore International Keyboard Festival in die USA. Zuvor standen eine Recital-Tournee in Japan, drei Auftritte im Londoner Kings Place sowie Konzerte mit dem Philadelphia Orchestera, dem Royal Scottish Orchestra und dem Takács Quartett in ihrem Terminkalender. 2008 und 2009 widmete sie sich intensiv den Klavierwerken aus Schuberts letzten sechs Lebensjahren und spielte diesen Zyklus unter anderem im Rahmen der International Piano Series in London; ein Mitschnitt des Projekts wurde unter dem Titel »Schubert Live« vom Label Avie veröffentlicht.

Weitere Höhepunkte in Imogen Coopers Karriere sind Engagements bei den New Yorker und Wiener Philharmonikern sowie beim Concertgebouw Orchester Amsterdam, Gewandhausorchester Leipzig, London Symphony Orchestra und NHK Symphony Orchestra in Tokio; Tourneen und Konzertreisen unternahm sie mit der Camerata Salzburg, dem Australian Chamber Orchestra und dem Orpheus Chamber Orchestra. Eine enge Zusammenarbeit pflegt sie mit der Northern Sinfonia und der Britten Sinfonia, wobei sie auch als Dirigentin in Erscheinung getreten ist. Soloabende gestaltete sie unter anderem in New York, Chicago, Paris, Wien, Rotterdam, Prag sowie der Londoner Wigmore und Queen Elizabeth Hall.

Imogen Coopers Interesse gilt auch der zeitgenössischen Musik. So hat sie beim Cheltenham International Festival die Werke Traced Overhead von Thomas Adès (1996) und Decorated Skin von Deirdre Gribbin (2003) uraufgeführt und war 1996 an der Premiere von Brett Deans Voices for Angels mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker beteiligt. Als Kammermusikerin arbeitet sie regelmäßig mit dem Belcea Quartet und anderen namhaften Kollegen zusammen; als Liedbegleiterin ist sie vielfach mit Wolfgang Holzmair aufgetreten und hat mehrere CDs für Philips eingespielt. Weitere Aufnahmen umfassen das Projekt »Imogen Cooper and Friends« mit Solowerken, Liedern und Kammermusik verschiedener Komponisten, Mozart-Konzerte mit der Northern Sinfonia sowie den Mitschnitt eines Solo-Recitals in der Wigmore Hall.

Imogen Cooper wurde 2007 zum Commander of the British Empire ernannt und ein Jahr später von der Royal Philharmonic Society ausgezeichnet. 1999 erhielt sie die Ehrendoktorwürde in Musik an der Exeter University.

Debüt bei der Schubertiade: 1990

Mai 2012

Vergangene Veranstaltungen

17. Juni 2012   16:00 Uhr   Angelika-Kauffmann-Saal   Klavierabend Details

26. Juni 1998   16:00 Uhr   Konservatoriumssaal   Liederabend Details

29. Juni 1991   11:00 Uhr   Konservatoriumssaal   Klaviermatinee Details

23. Juni 1990   11:00 Uhr   Rittersaal im Palast   Klaviermatinee Details

© Sussie Ahlburg
© Sussie Ahlburg

www.imogen-cooper.com