Franz-Schubert-Museum, Hohenems
Marktstraße 1
Leben und Werk des großen Wiener Komponisten stellt das Franz-Schubert-Museum in Räumen dar, die wenige Jahre vor seiner Geburt entstanden sind. Durch einen idyllischen, zum Verweilen einladenden Garten, der den schönsten Blick auf das historische Zentrum von Hohenems bietet, gelangen die Besucher zum Museumseingang.
Das kurze Leben Schuberts, das eine unglaubliche Fülle an überragenden Kompositionen hervorgebracht hat, wird in zwei Geschossen dargestellt. Der kleine Saal im oberen Stockwerk, der mit einer der bemerkenswertesten Rokoko-Stuckdecken der Region ausgestattet ist, dient als Hörraum. Dorthin oder auf eine der zahlreichen Ruhebänke im Garten können sich die Gäste auch mit Schubert-Literatur aus der Leihbibliothek des Museums zurückziehen.
Um 1900 erfuhr der Pfarrhof verschiedene Umbauten im Stil der Zeit, die im Zuge der Sanierung und Restaurierung für die Verwendung als Schubert-Museum teilweise wieder rückgängig gemacht wurden. Unter anderem konnten im zweiten Stockwerk die originalen Böden freigelegt und die große Doppeltüre aus dem Erbauungsjahr, welche als Wärmeisolation im Dachboden alle Änderungen am Haus überlebt hat, wieder eingesetzt werden.
Öffnungszeiten 2026
30. April – 3. Mai
30. – 31. Mai
20. – 24. Juni
17. – 19. Juli
22. – 26. August
2. – 4. Oktober
täglich von 10.00 – 17.00 Uhr
Besichtigungstermine für Einzelpersonen und Gruppen können ganzjährig nach Voranmeldung im Schubertiade-Büro vereinbart werden:
Schubertiade GmbH | Schweizer Straße 1 | A-6845 Hohenems
Tel.: +43 (0)5576/72091 | info@schubertiade.at
Bürozeiten: Mo - Fr: 10.00 - 16.00 Uhr
Eintrittspreise
€ 7 (€ 3,50 für Schüler, Studenten und Lehrlinge)
Die Eintrittskarte berechtigt den Käufer ein Jahr lang ab dem Kaufdatum zum unbegrenzten Besuch aller Museen während der angekündigten Öffnungszeiten.
»Für Schubert-Freaks gibt es nichts Schöneres als die Schubertiade in Hohenems und Schwarzenberg. In der ländlichen Idylle des Vorarlbergs trifft sich ein eingeschworener Kreis: fünfmal pro Jahr mittlerweile, für jeweils vier bis neun Tage zwischen Ende April und Anfang Oktober. Hier man die Weltelite im Liedgesang und in der Kammermusik. Niemand führt seinen Bentley oder sein Brillantcollier vor; es geht allein um die Musik.«
NZZ Magazin, Schweiz