Lebend- oder Totenmaske Schuberts, Bronze von B. Diekmann
Lebend- oder Totenmaske Schuberts, Bronze von B. Diekmann

Leben und Werk des großen Wiener Komponisten stellt das Franz-Schubert-Museum in Räumen dar, die wenige Jahre vor seiner Geburt entstanden sind. Durch einen idyllischen, zum Verweilen einladenden Garten, der den schönsten Blick auf das historische Zentrum von Hohenems bietet, gelangen die Besucher zum Museumseingang.

Das kurze Leben Schuberts, das eine unglaubliche Fülle an überragenden Kompositionen hervorgebracht hat, wird in zwei Geschossen dargestellt. Der kleine Saal im oberen Stockwerk, der mit einer der bemerkenswertesten Rokoko-Stuckdecken der Region ausgestattet ist, dient als Hörraum. Dorthin oder auf eine der zahlreichen Ruhebänke im Garten können sich die Gäste auch mit Schubert-Literatur aus der Leihbibliothek des Museums zurückziehen.

Um 1900 erfuhr der Pfarrhof verschiedene Umbauten im Stil der Zeit, die im Zuge der Sanierung und Restaurierung für die Verwendung als Schubert-Museum teilweise wieder rückgängig gemacht wurden. Unter anderem konnten im zweiten Stockwerk die originalen Böden freigelegt und die große Doppeltüre aus dem Erbauungsjahr, welche als Wärmeisolation im Dachboden alle Änderungen am Haus überlebt hat, wieder eingesetzt werden.

Öffnungszeiten 2019

28. April – 5. Mai: 10:00 – 17:00 Uhr *
23. – 29. Juni: 10:00 – 17:00 Uhr
25. – 31. August: 10:00 – 17:00 Uhr
21. September: 10:00 – 17:00 Uhr
3. – 9. Oktober: 10:00 – 17:00 Uhr *

* Das Franz-Schubert-Museum und das Schubertiade-Museum (mit Schuhmacher-Museum) sind bis 19:00 Uhr geöffnet.

Für Gruppen und Einzelpersonen können nach Voranmeldung (bis spätestens am vorausgehenden Werktag) auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten ganzjährig Besichtigungstermine vereinbart werden.

Eintrittspreise

€ 7 (€ 3,50 für Schüler, Studenten und Lehrlinge)
Die Eintrittskarte berechtigt den Käufer zum unbegrenzten Besuch aller Museen und ist ein Jahr ab Kaufdatum gültig.

»Heute ist die Schubertiade nicht nur Pilgerort für Liedersüchtige, sondern auch eine der Urmütter aller Sommerfestivals. Die ihr Niveau gehalten, ja glorios gesteigert hat.«

Die Welt, Deutschland