Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg
Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg
Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg
Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg
Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg
Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg
Hohenems
Hohenems
Markus-Sittikus-Saal, Hohenems
Markus-Sittikus-Saal, Hohenems
Schwarzenberg
Schwarzenberg
Markus-Sittikus-Saal, Hohenems
Markus-Sittikus-Saal, Hohenems
Schwarzenberg
Schwarzenberg
Garten beim Markus-Sittikus-Saal, Hohenems
Garten beim Markus-Sittikus-Saal, Hohenems
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2012   Klassikinfo.de, Deutschland

Das ist das Schöne an der Schubertiade in Schwarzenberg/Hohenems: Hier kommen alle zusammen, die in Sachen Schubert etwas zu sagen, respektive zu tönen haben. Als der große Liedbegleiter Helmut Deutsch 1980 zum ersten Mal bei der Schubertiade auftrat, da sollte es noch acht Jahre dauern, bis Mauro Peter geboren wurde. Deutsch war bei der Schubertiade in diesem Jahr der Begleiter dieses jungen Schweizer Tenors, der kurzfristig für die erkrankte Anja Harteros eingesprungen ist und Schuberts »Schöne Müllerin« sang. Und Wolfram Rieger, ebenfalls einer der besten Liedbegleiter, der der phänomenalen Sopranistin Christiane Karg bei ihrem Liederabend sekundierte, ist bei Deutsch in die Lehre gegangen. Parallel zu den Liederabenden veranstaltet Thomas Quasthoff, der hier um die 30. mal als Sänger aufgetreten ist, heuer einen fünftägigen Meisterkurs für junge Sängerinnen und Sänger. Günter Pichler vom ehemaligen Alban Berg Quartett gibt Meisterkurse für junge Quartettmusiker. So ist die Schubertiade in den über dreieinhalb Jahrzehnten ihres Bestehens zu einem wichtigen Ort der Pflege des musikalischen Nachwuchses nicht nur in Sachen Schubert geworden. Umso schöner, wenn ausgewählte junge Musiker dann auch die Gelegenheit zu Auftritten bekommt wie Mauro Peter in diesem Jahr. Zum vollständigen Artikel

2012   Badische Zeitung, Freiburg, Deutschland

Stehen drei Vielreisende in Sachen Musik beieinander. Ihr Thema: Welches Festival ist das schönste? Kein Zweifel, wirft der Erste sich in die Brust: Salzburg. Die architektonische Schnittstelle zwischen Nord und Süd, die Lage, das umfangreiche Programm... Gewiss, nickt der Zweite. Dennoch, wirft er ein, plädiere er für Luzern. Das wunderbare Haus am wunderschönen See, die besten Orchester der Welt... Und der Dritte? Er lächelt stillvergnügt in sich hinein und ist sich ganz sicher: die vorarlbergische Schubertiade in Hohenems und vor allem in Schwarzenberg – das erlesene Programm, die kammermusikalische und liedsingende Weltelite, dazu die Einheit von Natur und Kultur und, nicht nur nebenbei, das kenntnisreichste und disziplinierteste (internationale) Publikum, das sich denken lässt. Ihm folgen wir wieder für eine gute halbe Woche und acht Konzerte von Dornbirn über den Kamm des Bödele und dann hinab in den Bregenzerwald, wo Schwarzenberg gleichsam am Berg klebt – mit dem denkmalgeschützten Dorfplatz, dem schönsten in ganz Österreich, wie es oft heißt. Zum vollständigen Artikel

2011   Crescendo, München, Deutschland

Dieses Festival wirkt auf den ersten Blick, als ob die knapp 2000 Dorfbewohner mit den Gästen ein paar schöne Ferientage verbringen: Im Hotel sieht man Thomas Quasthoff beim Frühstücken oder man trifft Angelika Kirchschlager beim Spazierengehen. Aber was ist das Geheimnis der Schubertiade? »Wenn alles zusammenstimmt und sich wohlfühlen, dann kommen alle wieder«, sagt Gerd Nachbauer, der seit 36 Jahren die Schubertiade leitet, der dienstälteste Intendant in Europa. »Alles« bedeutet: die Umgebung des Konzertsaales, eingebettet zwischen Bergen und Wiesen, das hübsche Ortsbild mit alten Höfen, eine hervorragende Hotellerie mit feinen, kleinen Gasthäusern. Auch der Konzertsaal mit seiner guten Akustik spielt eine Rolle und vor allem: die namhaften Künstler, die über die Jahrzehnte bei dem Festival mitgewirkt haben: Fischer-Dieskau und Damrau, Fassbaender und Kožená, Kasarova und von Otter, Pogorelich und Schiff, die Capuçon-Brüder – die komplette Liste füllt Seiten.
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2011   Südwestpresse, Ulm, Deutschland

»Unter allen musikalischen Festivals der Welt ist die Schubertiade Hohenems vielleicht das reinste und am annäherndsten vollkommene«, schwärmte der legendäre Journalist Bernard Levin einst in der »New York Times«. 28 Jahre ist das her, die Schubertiade war gerade sieben Jahre alt und bereits in aller Munde. [...] Was damals niemand ahnen konnte: Der Satz Bernard Levins gilt noch heute. »Rein«, weil die Schubertiade in allen den Jahren nicht verwässert wurde und über alle Standort-Veränderungen hinweg ihrem programmatischen Profil – Franz Schubert! – treu blieb. »Annähernd vollkommen«, weil Gerd Nachbauer seit jeher höchsten Wert auf höchste Qualität legt. [...] Entdeckungen hält auch das neue Schubert-Museum in Hohenems bereits, das im lange brach gelegenen, originalgetreu restaurierten Alten Pfarrhof dank Nachbauers Initiative eine schöne Bleibe befunden hat. Die sorgsam ausgewählten Exponate beschäftigen sich nicht allein mit Leben und Werk Schuberts, sondern auch mit der unsäglichen Legendenbildung um ihn: sehenswert. Zum vollständigen Artikel

2010   Deutschlandfunk, Köln, Deutschland

Von einem Festival erwarten wir normalerweise, dass wir Werke oder Interpreten, Veranstaltungsformen oder Konzepte geboten bekommen, die der normale Konzertalltag eben nicht bereitet. Eine besondere programmatische Vielfalt wird man der Schubertiade nicht nachsagen können. Doch etwas besonderes ist zum einen die Dichte und die Qualität der Konzerte, und ein zweites kommt hinzu, wer mit Konzertveranstaltern spricht, bekommt landauf landab die selben Klagen zu hören. Es fehle der Nachwuchs beim Publikum und ganz besonders fehle er bei Kammermusikveranstaltungen und Liederabenden. Also genau in den Bereichen, die bei der Schubertiade angeboten werden. Und dort sind die Publikumszahlen erstaunlich stabil. Rund 30.000 Zuhörer sind es in jeder Saison. Sie kommen buchstäblich aus der ganzen Welt, weil sie in ihrer Heimat genau das nicht finden, was die Schubertiade bietet.

2009   The Spectator, London, England

One of my favourite festivals in all Europe, the Schubertiade has without question the loveliest setting. [...] And then the morning after a musical night before you can walk up through pastures and woodlands, where the only thing to be heard is something musicians crave as much as any key or chord, the sound of silence.

2008   Wiener Zeitung, Wien, Österreich

Solche Sternstunden rechtfertigen jede Minute der fast so lang wie nach New York dauernden Reise Wien-Schwarzenberg. Selten muss man über die technische Seite der Interpretation schreiben, in Hinsicht auf das Niveau der Künstler erübrigt sich das. Nicht die Quantität des Angebots macht die Schubertiade in ihrer Einmaligkeit aus, sondern die Akkumulation und Vielfalt von Qualität. Ein Besuch [...] wird empfohlen!

2008   Les Echos, Paris, Frankreich

Ce n'est pas un hasard si, depuis 1976, la Schubertiade de Schwarzenberg a pris rang parmi les festivals autrichiens les plus renommés. Tous les grands noms du piano, de la musique de chambre, du lied s'y sont produits, á commencer par Elisabeth Schwarzkopf, devant un public chaleureux, attentif et enthousiaste, mais dont l'élément jeune se fait rare. La magie du lieu est irrésistible: á l'orée d'un village fleuri entouré de montagnes et digne d'une carte postale, au milieu des prés et non loin des vaches, dont on entend les cloches, se dresse un théâtre de bois aux lignes sobres. La salle est de dimension humaine, convenant á la musique qu'elle accueille (le nom de Schubertiade vient des soirées auxquelles Schubert conviait ses amis), et l'acoustique est excellente.

2008   Triangel, MDR Figaro, Leipzig, Deutschland

Für Publikum und Künstler ist das weite, von Bergen umkränzte Wiesental im Bregenzerwald immer wieder ein beglückender Anblick, Schwarzenberg mit seinem bäuerlichen Alltagsleben das sich so ganz selbstverständlich mit den Konzertansprüchen verträgt, der abendliche Gedankenaustausch unter den Kastanien des Kronengartens, der Konzertmarathon – und alle sind der festen Überzeugung, dass sich Franz Schubert, der Namenspatron, hier sehr wohl gefühlt hätte.

2007   Die Presse, Wien, Österreich

Die Schubertiade Schwarzenberg ist in der Tat ein Festival sui generis: Während der zwei Konzertperioden gruppieren sich nicht weniger als 24 Liederabende, 19 Kammerkonzerte und sieben Klavier-Recitals zwanglos um das Zentralgestirn Franz Schubert. Weltprominenz zwischen Holl, Quasthoff, Schade oder Bostridge, Maisenberg, Brendel oder Andras Schiff, dem Alban Berg- oder dem Artemis Quartett drückt einander die Klinke des Angelika-Kauffmann-Saales in die Hand. Und das ohne einen Cent öffentlicher Gelder. Das Geheimnis von Geschäftsführer Gerd Nachbauer ist publikumsfreundliche Programmierung, Verzicht auf Experimente, Konzentration auf zugkräftige Namen. Der Effekt: Im Vorjahr kamen die traditionell begeisterungsfähigen Besucher aus wohlgezählten Ländern alle fünf Erdteile. Und auch heuer strömen sie wieder in Scharen zum raffiniert-schlichten Holzbau mit seiner traumhaften Akustik.

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»Nicht die Quantität des Angebots macht die Schubertiade in ihrer Einmaligkeit aus, sondern die Akkumulation und Vielfalt von Qualität.«

Wiener Zeitung, Österreich