Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg
Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg
Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg
Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg
Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg
Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg
Hohenems
Hohenems
Markus-Sittikus-Saal, Hohenems
Markus-Sittikus-Saal, Hohenems
Schwarzenberg
Schwarzenberg
Markus-Sittikus-Saal, Hohenems
Markus-Sittikus-Saal, Hohenems
Schwarzenberg
Schwarzenberg
Garten beim Markus-Sittikus-Saal, Hohenems
Garten beim Markus-Sittikus-Saal, Hohenems
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2018   Platea Magazine, Spanien · Alejandro Martínez

En ese clave idílico, en apenas cuatro días, pude asistir a un verdad desfile de talento: desde la veterana Soile Isokoski al joven y prometedor Benjamin Appl, pasando por un pianista de referencia en nuestros días, el ruso Igoe Levit. También actuaron el bien conocido Ian Bostridge, la gran Elisabeth Leonskaja y el interesante Minetti Quartett. La experiencia fue suramente recomendable. La acústica de la Angelika Kauffmann Saal es una maravilla, con toda su estructura de madera y con esos ventanales abiertos a la inmensidad de los Alpes. Naturaleza y música se funden aquí con una armonía y belleza extraordinarias.

2018   Die Presse, Österreich · Heinz Irrgeher

Längst ist die Schubertiade zu einem Mekka für Kammermusik geworden. [...] Die Mixtur aus herrlicher Musik auf höchstem Niveau, almabgetriebenen Kühen, der fauchenden Wälderbahn, dem Blick über die Bregenzer-Wald-Wiesen neben dem Konzerthaus und den gewaltigen Bergen rundum - das alles macht den Musikfreund sicher: Er wird wiederkommen.

2017   Neue Zürcher Zeitung, Schweiz · Marianne Zelger-Vogt

Lebendig bleibt die Tradition aber nur in den Konzerten selbst. Und da ist die Kunst der richtigen Programmierung gefragt. In dieser hat es Gerd Nachbauer zur Meisterschaft gebracht. Jedes Jahr neu gilt es, die richtige Mischung [...] zu finden, um ein anspruchsvolles internationales Publikum in den idyllischen Bregenzerwald zu locken und die attraktiven Säle in Schwarzenberg und Hohenems zu füllen. Es gibt für den Intendanten denn auch kein schöneres Kompliment, als wenn ihm Konzertbesucher versichern, die Schubertiade entschädige sie auf höchstem Niveau für all die Liederabende und Kammermusikkonzerte, die bei ihnen zu Hause in den Städten abgebaut worden seien. [...] In zwei Klavierrezitals und zwei Liederabenden am ersten Wochenende der letzten diesjährigen Konzertperiode in Schwarzenberg ist denn auch zu erleben, welche Vielfalt an musikalischen Idiomen und Interpretationsweisen der Konzertbetrieb auch in seiner traditionellen Form noch immer zu bieten vermag. [...] Die Bilanz dieses Wochenendes: vier praktisch volle Säle, ein aufmerksames, begeisterungsfähiges Publikum, eine reiche musikalische Ernte. Zumindest bei der Schubertiade sind Liederabende definitiv keine aussterbende Konzertform.

2016   Melómano, Spanien · Luis Agius

La sala Angelika Kauffmann, de excepcional acústica, cálida, nítida y envolvente y poco más de 600 localidades, está construida y revestida de madera en su interior [...]. Se trata de una sala muy acogedora, ideal para crear un ambiente íntimo y de recogimiento, imprescindible para degustar la música de Schubert, tan íntima, tan dirigida directamente a nuestra alma y a nuestro corazón. Tanto la voz humana como el piano se ven favorecidos por la madera y los altos techos, pudiendo apreciarse por el público incluso situado a mitad de sala el sonido redondo de la voz de Anja Harteros o los intensos pianissimi del pianista Igor Levit.

2016   Frankfurter Allgemeine Zeitung, Deutschland · Eleonore Büning

Die Prognose ist schlecht. Es heißt, der Liederabend sei vom Aussterben bedroht, wie Kaiserpinguin und Buckelwal. Überhaupt soll es heute nur noch zwei Inseln auf der Welt geben, zwei romantische Exklaven, in denen rund ums Jahr herum das Kunstlied blüht. Die eine Insel liegt ihrerseits auf einer Insel, der britischen nämlich, in Wigmore Hall, London. Die andere findet man in Vorarlberg in Österreich, bei den Schubertiaden, wahlweise im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg oder im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems. Deutschland kennt keine solchen Inseln mehr.

2016   Neue Zürcher Zeitung, Schweiz · Marianne Zelger-Vogt

Die Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems ist die Top-Adresse unter den Festivals für Liedgesang und Kammermusik. Das Jubiläums-Programm zeigt, wie man immer noch Neues in Schuberts Solo-Liedern zutage fördern kann. […] Gerd Nachbauer, Mitbegründer und seit 1980 Gesamtleiter der heute in Schwarzenberg und Hohenems domestizierten Schubertiade, hat die Idee, die im Ursprung des Festivals stand, aufgegriffen und im Sinn der Machbarkeit adaptiert: Nicht, wie in der Anfangszeit projektiert, eine Schubert-Totale mit sämtlichen Werken einschliesslich der Opern, jedoch eine Gesamtaufführung aller rund 600 Sololieder des Komponisten ist angesagt.

2016   »Ein Leben mit Schubert«, Ö1, Österreich · Elke Tschaikner

Ich war 15 und bekam eine Karte für ein Konzert der Schubertiade geschenkt. Was mich bei so einem Liederabend erwarten würde, davon hatte ich damals keine wirkliche Vorstellung. Auf meiner Eintrittskarte stand: Markus Hinterhäuser (Klavier), Brigitte Fassbaender (Mezzosopran). Die älteren Besucher im Foyer fachsimpelten, ich verstand nicht, wovon sie redeten. Ich setzte mich in die hinterste Reihe und war seltsam aufgeregt. Dann kam sie auf die Bühne, in langem, weißem Gewand, und nach wenigen Sekunden schlug der Blitz bei mir ein. Brigitte Fassbaender, Schubert, Schwangengesang. Vielleicht kann ein Konzerterlebnis nur so prägend werden, wenn man es als wirklich junger Mensch erlebt. […] Manchmal sah ich in den Pausen im Foyer einen Herrn, der sich mit Künstler/innen unterhielt. Es hieß, es sei Gerd Nachbauer, das Herz und die Seele der Schubertiade. Er hat das Festival 1976 gemeinsam mit Hermann Prey und Christian Lange gründet, von Beginn Gerd Nachbauer hat viel erlebt in diesen Jahrzehnten, in denen er um Schubert kreiste, und wer sich mit ihm unterhält, ahnt, dass noch lange kein Ende seiner Schubertiaden in Hörweite ist.

2016   Südwestpresse, Deutschland · Susanne Rudolph

Gerd Nachbauer, von Anfang an dabei und seit 1980 ebenso dezenter wie konsequenter Leiter der Schubertiade, darf sich zur 40. Auflage gratulieren. Sein Konzept, ein Festival zu installieren, das sich fast ganz auf Schubert und seine Zeit konzentriert, innerhalb weniger Fest-Tagen die Elite an Liedsängern, Pianisten und Kammermusik-Ensembles präsentiert, dabei auf jeglichen Glamour verzichtet und in kleinen idyllischen Orten stattfindet, hat sich bewährt. So bewährt, dass die Schubertiade ausschließlich über den Kartenverkauf und die Unterstützung durch den Förderverein finanziert wird: eine Rarität in der von Subventionen und Sponsoren abhängigen Festspielwelt.

2016   Concerti, Deutschland · Katharina von Glasenapp

Spätsommer in Schwarzenberg: Am helllichten Nachmittag singt Tenor Daniel Behle von nächtlichen Schatten, von Mord, Kirchhof und unheimlichen Fieberträumen. Nur wenige Stunden später zieht Pianistin Elisabeth Leonskaja ihr Publikum hinein in die pulsierende Bewegung eines Sonatensatzes – und in der Pause scheint der Vollmond auf das beschauliche Dorf im Bregenzerwald, als hätte der Ausstatter eine riesige Laterne an den Himmel über den umliegenden Bergen gehängt: Willkommen im Schubert-Paradies.

2015   Fono Forum 05/15, Deutschland · Marco Frei

Wer das Besondere der Schubertiade im österreichischen Vorarlberg benennen möchte, hat ein Problem. Ist es das wunderschöne Alpen-Ambiente oder der programmatische Schwerpunkt auf Franz Schubert – mit dem Fokus auf Liedgesang, Kammermusik und Klavierwerke? Ist es der Blick tief hinein in die Komponistenstube dank erstklassiger Interpreten, die mit unterschiedlichen Sichtweisen das Erbe Franz Schuberts pflegen? Oder ist es die ungezwungene Atmospähre, befreit vom gesellschaftlichen Klimbim? Sind es die akustisch phantastischen Konzertsäle in Schwarzenberg und Hohenems? Es ist alles zusammen, die Schubertiade ist ein Gesamtkunstwerk im besten Sinn.

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»La magie du lieu est irréstible: á l'orée d'un village fleuri entouré de montagnes et digne d'une carte postale. La salle est de dimension humaine, convenant á la musique qu'elle accueille et l'acoustique est excellente.«

Les Echos, Frankreich